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Ratgeber

Geschwindigkeitskategorien für Motorradreifen

05 Mai 2012

Valentino Rossi

Erläuterung der bei Bridgestone-Motorradreifen verwendeten Geschwindigkeitskategorien.

Motorradreifen von Bridgestone sind mit einem Buchstaben versehen, der die Geschwindigkeitskategorie des Reifens angibt, d. h. die maximal erlaubte Fahrgeschwindigkeit. Mit Hilfe der Geschwindigkeitskategorie können Sie die Höchstgeschwindigkeiten von Reifen miteinander vergleichen.

Beim Kauf oder Wechsel von Reifen mit aufgeprägter Geschwindigkeitskategorie sollten Sie immer die Anweisungen des Motorradherstellers zur Reifenverwendung befolgen und sicherstellen, dass Sie die Geschwindigkeitsangaben auf den Reifen verstehen.

Um eine Verringerung der Höchstgeschwindigkeit des Motorrads zu vermeiden, sollten Sie einen Reifen mit aufgeprägter Geschwindigkeitsklasse nur durch einen Reifen ersetzen, der mindestens die gleiche Geschwindigkeitsklasse aufweist. WICHTIG: Die Höchstgeschwindigkeit des „langsamsten“ Reifens am Fahrzeug bestimmt die Höchstgeschwindigkeit, mit der Sie fahren sollten, und bei deren Überschreitung Sie ein Versagen des Reifens riskieren.

Hier eine Übersicht der Geschwindigkeitskategorien für Motorradreifen.

Kategorie F J L M P R S H V Z W (W)
MPH 50 62 75 81 93 106 112 130 150 150+ 167 167+
KM/H 80 100 120 130 150 170 180 210 240 240+ 270 270+

Nicht vergessen: Die tatsächliche Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit des Reifens hängt außerdem von bestimmten Faktoren ab, z. B. Reifendruck, Belastung, Reifenzustand, Verschleiß und Fahrbedingungen.

Die Geschwindigkeitskategorien basieren auf Labortests unter festgelegten kontrollierten Bedingungen. Obwohl sich diese Tests auf die Straßentauglichkeit unter definierten Bedingungen beziehen, sollte nicht vergessen werden, dass reale Fahrverhältnisse nur selten mit den Testbedingungen übereinstimmen. Die tatsächliche Geschwindigkeit der Reifen kann jedoch unter dem Nennwert liegen, da sie von bestimmten Faktoren beeinflusst wird, z. B. Reifendruck, Belastung, Änderungen oder Schäden, Fahrbedingungen, Wuchtung, Verschleiß, Fahrzeugzustand und die Dauer des Fahrens mit hoher Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeitskategorie eines Reifens trifft nicht mehr zu, wenn der Reifen repariert, runderneuert, beschädigt, falsch verwendet oder sein ursprünglicher Zustand anderweitig verändert wird. Sie sollten ihn daher anschließend als Reifen ohne Geschwindigkeitskategorie betrachten. Die Geschwindigkeitskategorie des Reifens ist zusammen mit der Reifengröße auf der Seitenflanke angegeben.

Beispiele: 120/60ZR17 55W – 140/70V18 67V

In diesen Beispielen geben „Z“ und „V“ die Geschwindigkeitskategorie an („R“ bedeutet, dass es sich um Radialreifen handelt).

Die Angaben „55W“ und „67V“ in den beiden Beispielen sind die so genannten „Servicebeschreibungen“.

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