Die 90er Jahre: Von der Europa-Zentrale bis zur Formel 1-Weltmeisterschaft

Die Geburtsstunde der Bridgestone/Firestone Europe S.A.
BSEU Building Bridgestone und Firestone schließen sich in den USA zum Unternehmen Bridgestone/Firestone Inc. zusammen. Am 18. Juli 1990 wird Bridgestone/Firestone Europe S.A. (BFE) in Belgien gegründet. Die BFE übernimmt zunächst Koordinations- und Zentralisierungs-Aufgaben bis sie 1994 zur Europa-Zentrale für Bridgestone/Firestone wird.
Bürogebäude der BFE in Brüssel, Belgiem
Bridgestone/Firestone Europe trägt nun die Verantwortung für die Integration europäischer Marketing- und Vertriebsmaßnahmen im europäische Markt und wird zum Anteilseigner der meisten europäischen Vertriebsniederlassungen der Gruppe. Mitte des Jahres 1998 bezieht Bridgestone/Firestone Europe die neuen Räumlichkeiten im belgischen Zaventem. In der Zentrale arbeiten etwa 150 Mitarbeiter aus 16 unterschiedlichen Nationen, was den multikulturellen Charakter des Global Players unterstreicht.
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BFE Zentrallager in Zeebrugge, Belgien

Bahnbrechende Technologien bringen Bridgestone auf die Rennstrecken der F1
Indy history 1994 entwickelt Bridgestone drei Technologien in den Bereichen neuartiges Wulstdesign, innovative Kohlenstoffstruktur und computergestützte Reifenkonstruktion, die unter dem Begriff Uni-T zusammengefasst werden. Uni-T ermöglicht den Firestone Reifen im darauf folgenden Jahr die Rückkehr in die CART-Serie in den Vereinigten Staaten. Bei den Indy 500 bereits zur Legende geworden, kann Firestone seine Dominanz auch hier sofort behaupten. 1997 steigt Bridgestone in die Formel 1 ein. Die Boliden mit den Bridgestone Potenza Reifen erobern auf Anhieb vier Podiumsplätze.
Firestone und die Indy 500 - eine lange Geschichte
Mika HakkinenBereits in der zweiten Saison seiner Formel 1-Teilnahme wird Bridgestone 1998 Weltmeister. Seinen ersten WM-Erfolg verdankt Bridgestone Mika Häkkinen, der sich den Fahrertitel sichert, und seinem Team McLaren Mercedes, das die Konstrukteursmeisterschaft für sich entscheiden kann.
Mika Häkkinen
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